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Maria Hafner

Geboren am 1. April 1923 in Zug, Schweiz.
Studium der Germanistik, Pädagogik und Logopädie an der Universität Freiburg. 1966-1970 Hospitantin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern. Studienaufenthalte in London, den USA und Israel/Palästina.
Seit 1970 freischaffende Malerin.

Eine längere gesundheitlich bedingte Brachzeit öffnete Maria Hafner den Zugang zu ihrem Beruf als Malerin. Sie gab ihr Zeit zum Nachdenken, zum Beobachten, zum Lesen, zum Aufspüren von Zusammenhängen und ungewohnten Maßstäben. Der Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Lebensumständen weckte in ihr ein immer größeres Interesse an existenziellen Fragen. Aufenthalte in Israel/Palästina brachten sie in eine ganzheitliche Beziehung zu biblischen Texten. Die gestalterische Auseinandersetzung mit biblischen und spirituellen Texten verband Maria Hafner mit persönlichen Wegerfahrungen und führte zu Bildreihen, die das menschliche Unterwegssein darstellen. Dabei bevorzugt sie eine mehr andeutende Ausdrucksart, die dem Poetischen Raum gibt und dem Symbolischen nahesteht. In der Freude an der sichtbaren Schöpfung zeigte sich der Weg auf zum Unsichtbaren.

© Maria Hafner, Zug/Schweiz

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